Pariser Basis

Aufbauend auf der „Pariser Basis" wollen wir im CVJM Eberstadt junge Menschen für ein Leben mit Jesus Christus begeistern. Bei uns finden Menschen unabhängig von Konfession und Alter ihren Platz, an dem sie sich wohlfühlen und ihre Begabungen einbringen können.

Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist die Arbeit mit Kin­dern ab 8 Jahren, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Darüber hinaus gibt es Angebote, bei denen alle Altersgruppen willkommen sind.

Im Rahmen der Weltdienstarbeit unterstützen wir insbesondere unseren Partnerverein, den YMCA Waterloo in Sierra Leone und den Aufbau des CVJM Wischnewa in Weißrussland.

..., die sich um den ganzen Menschen - also um Seele, Körper und Geist – kümmert. In offenem und respektvollem Um­ gang miteinander hinterfragen und stärken wir uns im Glauben.

vom 13. März 2008

Über unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr wurde ausführlich beim Neujahrsempfang berichtet. Ich greife deshalb nur ein paar Punkte auf.

Clubraum

Das arbeitsintensivste Ereignis des vergangenen Jahres war die Clubraumrenovierung. Der Abbruch ging eigentlich ganz flott über die Bühne. Gerade mal 126 Stunden wurden benötigt. Aber dann kostete es doch mehr Zeit und Kraft als bei der Planung angenommen. Nochmals knapp 1000 Stunden wurden bis zur Fertigstellung benötigt.

Das Deckengebälk wurde freigelegt, die Wärmedämmung verbessert, zwei zusätzliche Dachfenster eingebaut, neue Fußbodendielen verlegt, Dusche und Magazin vergrößert.

Zwar wurde das Projekt nicht, wie geplant, in den Osterferien zu Ende geführt, aber als die weißrussischen Gäste kamen, war alles nutzbar.

Obwohl noch ein paar Feinheiten ausstehen war es unser Vorzeigeobjekt beim Neujahrsempfang und auch beim Jungscharmitarbeiterwochenende gab es Lob. Ein Dankeschön nochmals an den Ausschuss, dessen Mitglieder auch das Gros der Arbeitsstunden geschultert haben.

Dieses Jahr steht die Erneuerung der Dachrinne, die Sanierung des Haussockels und der Fußboden des großen Raumes auf dem Plan.

Münchweiler

Wegen der Clubraumrenovierung war im Freizeitheim Münchweiler ein größerer Arbeitseinsatz nicht möglich. Zum Glück gab es trotzdem kleinere Arbeitseinsätze um das Notwendige zu erledigen.

Erwähnen möchte ich nur das neu installierte Störmeldesystem, weil ich seitdem ruhiger schlafe. Ein Heizungsausfall wird gemeldet. Frostschäden werden dadurch vermieden.

Kocheinsätze

Ein Heraushebungsmerkmal unseres Vereins sind Kocheinsätze. Wir liegen dabei voll im Trend, wenn wir an die Kochsendungen bei fast allen Sendern denken.

Ein Kocheinsatz ist auch das Latwergekochen. Mittlerweile mit professioneller Technik. Brandblasen gibt es nicht mehr. Die Pfungstädter Landfrauen, deren Latwergerührer wir nachbauten, haben inzwischen ein elektrisches Rührgerät entwickelt. Ich weiß nicht, ob wir so etwas haben wollen. Den Gemeinschaftsevent mit über 60 Personen würde es nicht mehr geben. Das Gemeinschaftserlebnis wurde mit 211 Gläser Latwerge gekrönt.

Erfreulich, dass sich auch Jugendliche in die Kochtradition der Dritte-Welt-Essen einbringen. Etwas Sorge bereitet die zurückgegangene Zahl der Essenteams. Manche müssen zwei- oder dreimal kochen.

Eine echte Herausforderung war das Essen für 480 Teilnehmer/innen in zwei Schichten beim Landesjungscharlager des CVJM Baden. Soweit ich mich erinnern kann, war dies auch das erste Mal, dass die Küchenmannschaft in ein Nachtreffen einbezogen wurde. Das hat uns gut getan.

Erstmals gaben wir bei einem Kirchentag Essen ohne unsere Feldküche aus. In Köln gab es nämlich nur Frühstück, zum Ausgleich war dieses aber ökofair.

Auch beim Gemeindefest und beim ASB-Fest blieb unsere Feldküche zu Hause. Beim ersten wurde im Heim gekocht und die Töpfe auf den Kirchberg gefahren, beim anderen nur die Grills aufgestellt.

Beim Kerbeumzug durfte sie wieder dabei sein. Dieses Mal nicht nur als Saftspenderin, sondern auch als Objekt der 50er Jahre. Das war nämlich das Motto unseres Beitrages zum historischen Umzug aus Anlass der 1225 Jahrfeier.

Beim Jugendkirchentag in Rüsselsheim sind wir dieses Jahr wieder eingeplant. Erneut eine Herausforderung, da wir sowohl Quartierbetreuung als auch Essen an zwei Schulen leisten müssen.

Waterloo

Der Zeitraum des Wahlkampfes und der Wahlen im letzten Herbst hat die Aktivitäten des Vereins sehr zurückgeworfen. Der Grund war die Angst, dass aus Anlass der Wahlen wieder Unruhen ausbrechen. Nur langsam kommt auch die Kommunikation zwischen den Partnervereinen wieder in Schwung. Die Verständigung per Email scheint aber endlich zu funktionieren. Demnächst beginnt in beiden Vereinen die Diskussion über die Verlängerung des Partnerschaftsvertrages. Wir hoffen dass durch den Besuch von Karl-Heinz und Elke im Oktober dieses Jahres wieder neue Akzente gesetzt werden.

Weißrussland

Zum 16. Mal verbrachten Kinder aus Weißrussland bei uns ihren Urlaub vom verstrahlten Alltag. Das Friedensnetz musste sich neu organisieren, weil der bisherige Träger, der CVJM Nordbund Insolvenz anmelden musste und sich inzwischen aufgelöst hat. Es ist ein an den Gesamtverband angeschlossener e.V. geplant.

T-Shirt

Das neue T-Shirt für den CVJM Eberstadt ist angekommen und wurde sehr gut angenommen. Das zeigt auch die nach kurzer Zeit notwendige Nachbestellung. Voller Stolz nahmen wir zur Kenntnis, dass sich auch ein anderer CVJM für unser Motiv interessiert.

Mitglieder

Bis 2005 war die Zahl unserer Mitglieder kontinuierlich auf 225 gestiegen. 2006 fiel sie auf 213, 2007 auf 206 und derzeit sind wir nur noch 205.

Gruppen

5    Jungscharen (davon befindet sich 1 im Übergang zur Jugend)

5    Jugendgruppen (eine neue Gruppe wurde mit den Älteren der Jungschar in Weiterstadt gebildet)

4    Junge-Erwachsene Kreise 

Fast alle diese Gruppen waren beteiligt an der gruppenübergreifenden Auflösung des „Edelsteinraubes in Eberstadt“ und der Eine-Welt-Aktion im Dezember.

2    Kreise jung gebliebener Erwachsener

Eine davon ist die Gruppe von Jörg, die ihr 25jähriges Bestehen feiern konnte.

1    Bibelkreis (der sich in der Besucherzahl stabilisiert hat)

1    Hausbibelkreis im Heim (der zur Zeit pausiert)

1    Gebetsfrühstück (immer noch 9 Personen)

3    Sportgruppen (Fußball, Tischtennis – pausiert derzeit, Volleyball boomt mit bis zu 3 Mannschaften)

3    Musikgruppen (der Bläserkreis, der Projektchor, der wieder zu einer ständigen Einrichtung werden soll, der Gitarrenkreis, der einen neuen Kurs für Anfänger anbieten will – das hat sich bei der Infoveranstaltung für die Helfer/innen ergeben)

Freundeskreis

LAN-Party (Computer-Netzwerk-Party) Local Area Network

Der Umgang mit dem Computer und das Weltweite Netz bieten neue Möglichkeiten. Eine Möglichkeit, sich damit auch in der Jugendarbeit auseinanderzusetzen, bietet eine LAN-Party. So berichteten wir beim Neujahrsempfang.

Nach der Lan-Party mit meiner Gruppe, kam bei der Andacht am nächsten Morgen auch die Suchtgefahr und die Gewaltverherrlichung zur Sprache. Alles nicht so schlimm, meinte die Gruppe.

Stimmt, dachte ich, früher machten wir Geländespiele und töteten die Gegenspieler, indem wir ihnen das Lebensfädchen abrissen.

Bei vielen Internetspielen treten Phantasiewesen auf, die Trennung zum Alltag ist also möglich.

Eine Lan-Party bietet den Vorteil, dass die Jugendlichen nicht alleine zu Hause an der Kiste sitzen. Auch während des Spiels kommunizieren sie miteinander.

Eine Lan-Party bei uns stellt zumindest sicher, dass die ganz brutalen Spiele außen vor bleiben und dass kein Alkohol getrunken wird.

Andererseits

Die wachsende Internetsucht (10% der Jugendlichen sind computersüchtig) ist ein akutes Problem unserer Zeit. Fördern wir den Einstieg durch solche Veranstaltungen?

Interessant scheinen ausschließlich Kriegsspiele zu sein. Nur wer zuerst den anderen abknallt überlebt. Fördert das die Gewalt auch im Alltag?

Suchtprävention geschieht bei uns durch das Angebot in den Gruppen, die Gemeinschaft, die Einbindung in die Mitarbeit und die Möglichkeit der Mitgestaltung. Aber genügt das?

Gibt es wirklich keine spannenden gewaltfreien Spiele? Dann müssen wir einen Preis dafür aussetzen.

Auf jeden Fall habe ich mich jetzt bei dem Seminar Lan-Partys – Gefahr oder Chance, beim Christival angemeldet.

Kleidersammlung

Ganz stolz teilte ich letztes Jahr mit, dass wir erstmals in Eberstadt über 3 t (3.320) Kleider (seit der ersten Aufzeichnung im Jahr 1999) gesammelt haben. Am vorletzten Samstag wurde das mit 3,8 t nochmals getoppt. Ich sage das heute, weil wir befürchteten, so wenig wie noch nie zu sammeln. Die Kleidersammlungszettel waren nämlich etwas zu eng bemessen, manche Gebiete konnten nicht ausgeteilt werden, hinzu kam, dass das Darmstädter Echo unseren Artikel nicht brachte. Zusätzlich Freudenmeldung: Der kg-Preis wurde um 2 Cent auf 0,18 € erhöht.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Alten freuten sich, dass es wieder einmal gelang, Jüngere zur Teilnahme am Mitarbeiterwochenende zu bewegen. Es blieb nicht bei der Teilnahme, die Jüngeren ergriffen die Initiative und luden Jüngere und Ältere zum Kennenlernabend, dem U / Ü 20, ein. Es nahmen 30 Personen teil, ziemlich genau jeweils die Hälfte über und unter 20. Der Abend wurde sehr gut angenommen und lässt auf Wiederholung hoffen.

Bei fast allen Veranstaltungen helfen auch Jüngere mit, ein sehr hoher Anteil U 20 wurde erreicht: Beim Jugendcafe bei der Nacht der Kirchen, bei den Ferienspielen in den Herbstferien und beim Weihnachtsspiel in der Dreifaltigkeitskirche. Bei der Waldweihnacht brachte sich die nächste Generation aus Weiterstadt ein.

In den Osterferien fuhren 5 Jugendliche zum Schnupperkurs und 6 Jugendliche zum Aufbaukurs nach Oberstetten.

16 Jugendliche und Junge Erwachsene nahmen an der Infoveranstaltung für Helfer/innen teil. Es wurde über Möglichkeiten der Mitarbeit im CVJM Eberstadt und die Erwartungen an Mitarbeiter/innen informiert. Ihr Interesse an der Mitarbeit in einem der Bereiche trugen sie in eine Liste ein. Jetzt kommt es darauf an, die Betreffenden zeitnah in die Einsatzbereiche zu begleiten.

Christival

Seit Ende des vergangenen Jahres werben wir intensiv für das Christival in Bremen.

Beten und handeln, feiern und ruhen, Jesus erfahren und weitersagen, singen und zuhören, tanzen und still sein – das und vieles mehr erwartet junge und jung gebliebene Menschen beim Christival 2008 vom 30. April bis zum 4. Mai in Bremen.

Der Jugendkongress ist das größte christliche Treffen für junge Menschen im kommenden Jahr. Die Veranstaltung ist nicht nur eine Gelegenheit, viele Gleichgesinnte zu treffen. Dort können auch junge Menschen, die Jesus noch nicht kennen, beeindruckend erfahren, was ein Leben mit ihm bedeutet.

Die politische Auseinandersetzung um das Christival, die sich an einem von 225 Seminaren „Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung“ entzündet hatte, hört nicht auf. Das Seminar wurde zwar gestrichen, aber die Kritik an den „christlichen Fundamentalisten“ geht weiter. Neben den Grünen, die dem Christival gefährliche Scharlatanerie vorwarfen gab es auch Kritik aus der SPD-Bundestagsfraktion.

Der deutsche CVJM sah sich deshalb zu einer öffentlichen Stellungnahme veranlasst, in der er den Respekt gegenüber Andersdenkenden und Andersglaubenden anmahnt und an die vom Grundgesetz geschützte Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit erinnert.

Jugendliche ab 16 dürfen alleine kommen, 14- und 15jährige müssen einen erwachsenen Gruppenleiter mitbringen, auf den sie aufpassen können. Diese Rolle habe ich übernommen. Zwischenzeitlich sind von Eberstadt 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen angemeldet. Ein paar Plätze im Bus sind noch frei.

Ich hoffe auf einen geistlichen Input, der uns anschließend in Eberstadt durcheinanderwirbelt.

Dank und Gebet

Am Ende meines Berichts danke ich allen, die sich im letzten Jahr bei uns eingebracht haben. Ich danke Euch herzlich für Euer Engagement, für Eure Zeit und für Euer Geld.

Wir beten. Herr Jesus Christus, wir danken Dir für das Erlebte im vergangenen Jahr, für Deine Begleitung, Deinen Segen. Wir danken Dir für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Du uns geschenkt hast, danke auch für die vielen Jüngeren, die bei uns mitarbeiten wollen. Lass sie ihren Platz finden.

Wir bitten dich für die CVJMs in Waterloo und Wishnewa, steh Du den Mitarbeitenden bei ihrer schwierigen Aufgabe bei.

Wir bitten Dich für das Christival, dass es trotz der Anfeindungen ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden kann.

Segne alle Arbeit in Waterloo, Wishnewa, Bremen und Eberstadt.

Amen

vom 27. Februar 2008

Liebes Mitglied,

wir laden dich herzlich ein, zu unserer

Jahreshauptversammlung 2008

am Sonntag, den 02.03.2008, um 17:00 Uhr.

Für die beabsichtigte Satzungsänderung ist die Anwesenheit von wenigstens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder notwendig. Bitte komme unbedingt, damit wir beschluss­fähig sind.

Tagesordnung:

  1.  Andacht

  2.  Feststellung der Beschlussfähigkeit

  3.  Bericht des Vorsitzenden

  4.  Bericht des Rechners

  5.  Bericht der Kassenprüfer/innen

  6.  Entlastung des Vorstandes

  7.  Wahlen

-    Stellvertretende/r Vorsitzende/r (für 3 Jahre)

-       Schriftführer/in (für 2 Jahre)

-       Beisitzer/in (für 3 Jahre)

-       2 – 3 Kassenprüfer/innen (für 1 Jahr)

-       Dekanatsjugendvertreter/in (für 2 Jahre)

  8.  Satzungsänderung (siehe Rückseite)

  9.  Verschiedenes

Mit einem gemütlichen Beisammensein bei einem kleinen Imbiss wollen wir die
Veranstaltung ausklingen lassen.

 


 

Satzungsänderung

 

Da derzeit das Amt des/der Schriftführers/in nicht besetzt ist, gab es Meinungsverschiedenheiten über die Verbindlichkeit seiner/ihrer Nennung bei der Protokollführung. Die Satzungsänderung soll für eine Klarstellung sorgen.

 

Vorschlag 1

§ 8 Abs. 5:  Über die geführten Verhandlungen hat der Schriftführer oder die Schriftführerin einen ist ein Sitzungsbericht aufzunehmen, der von dem Verfasser oder der Verfasserin ihm oder ihr unterzeichnet und von dem oder der Vorsitzenden gegengezeichnet werden muss.

 

Vorschlag 2

§ 8 Abs. 5:  Über die geführten Verhandlungen hat der Schriftführer oder die Schriftführerin ein Mitglied des Vorstandes einen Sitzungsbericht aufzunehmen, der von ihm oder ihr unterzeichnet und von dem oder der Vorsitzenden gegengezeichnet werden muss.

 

Die Änderung des § 8 Abs. 5 wirkt sich auch auf die Aufnahme der Sitzungsberichte bei Mitarbeiter/innenkreis und Vorstand aus.

Bei Annahme des ersten Vorschlages kann jedes Mitglied des jeweiligen Gremiums das Protokoll führen. Die Rechtsverbindlichkeit ist durch die Gegenzeichnung des/der Vorsitzenden gewahrt.

Bei Zustimmung für den zweiten Vorschlag muss das Protokoll von einem Mitglied des Vorstandes aufgenommen werden.

 

Vorschlag 3

§ 11 Abs. 6:  Ein Vorstandsmitglied bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

 

Es wurde beantragt, diesen Absatz zu streichen.

Einerseits ist damit die Unklarheit beseitigt, dass jedes Vorstandsmitglied jederzeit sein /ihr Amt niederlegen darf, andererseits könnte es Schwierigkeiten geben, falls eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig ist, da die Amtszeit drei Jahre beträgt.

vom 18. Februar 2008

Am Anfang stand der Programmwunsch eines langjährigen Gruppenmitgliedes: "Schönes Wetter, mal was draussen machen". Nicht leicht wenn es Februar ist und während der üblichen "Samstag, 18.00 Uhr Gruppenstunde" tiefste Nacht herscht. Dann muss ein Ausflugsziel ja auch in der Gruppenstundenzeit erreichbar sein. Zufällig entdeckte ich im Internet das geheimnissvolle Lichtenberger Bollwerk "Krautbütt", aber dieses ist üblicherweise abends/ nachts nicht zu besichtigen. Da jedoch man ohnehin den Schlüssel bei einem kleinen Geschenke-Laden vor Ort abholen muss, lag es nahe einfach mal "Öffnungszeiten außerhalb der Öffnungszeiten" nachzufragen. Wunderbar, Frau Muth von "Linas Geschenketruhe" war sehr entgegenkommend, um 18.30 Uhr konnten wir den Schlüssel abholen. Los gings zum Aufstieg zum Bollwerk im Lichte der mitgebrachten Stalllaternen.


Das Bollwerk wurde als Geschützturm im Jahre 1503 errichtet. In drei Geschossen erhebt sich der mächtige Bau (Außenumfang von 60 m) auf einer alleinstehenden Granitkuppe. Über dem Eingang die "Pechnase", Angreifer konnten so mit heissen oder anderen unangenehmen Flüssigkeiten abgewehrt werden.


Im Erdgeschoss hinter meterdicken Mauern ein unheimlicher Kuppelraum. Nur spärlich erhellt durch unsere zeitgemäße mittelalterliche Beleuchtung, wirkt alles wie ein Kerker:


Eine Treppe führt in der Mauer (Wandstärke 6 m) zum nächsten Stockwerk:


Wieder ein beeindruckender mittelalterlicher Raum, man erwartet fast etwas geisterhaftes. Die Öffnung im Boden stellt die Verbindung zum darunterliegenden "Kerker" her. Nur Schießscharten durchbrechen die Wände.


Wieder eine steile Treppe höher ...


... vorbei an der Toilette ...


... standen wir auf der oberen Geschützplattform:


Von hier bot sich ein beeindruckender Blick über den nächtlichen Ort Lichtenberg, hinüber zum illuminierten Schloss.


Nach unserer Andacht in dem "Kerker", Abstieg und Schlüsselrückgabe machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Eberstadt. Alle Teilnehmer waren sich einig: Eine gelungene Veranstaltung.
 

vom 27. Januar 2008

zu Gast: Bernd Reininghaus, CVJM-Westbund-Sekretär

Thema: Monatsspruch Februar:

Jesus Christus spricht: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt, so wird’s euch auch zuteil.

Markus 11,24

 

Wir starten wieder mit den "Ten Minutes before":

10 Minuten vor dem Gottesdienst mit Lobpreisliedern zur Ruhe kommen

und auf den Gottesdienst einstimmen.

Nutzt diese Zeit für Euch und für Gott.

 

Im Anschluss nach dem Gottesdienst besteht, wie immer,

bei Geknabber und Getränk, die Möglichkeit der Gespräche.

 

 

vom 18. Januar 2008
Sonntag, 20.01.2008, 17:00 Uhr Eröffnung der Gebetswoche mit einem Gottesdienst
Veranstaltungsort: Ev. Stadtmission, Büschelstraße 22
Thema: Betet allezeit
 
Montag, 21.01.2008, 19:30 Uhr, 1. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Gemeindehaus der Dreifaltigkeitsgemeinde, Heidelberger Landstraße 311
Thema: Betet ohne Unterlass - im Vertrauen auf Gott allein
Ansprache: Pfarrer Schubring
 
Dienstag, 22.01.2008, 19:30 Uhr, 2. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde, Heidelberger Landstraße 155
Thema: Betet ohne Unterlass - für die Umkehr der Herzen
Ansprache: Dipl.-Theol. Lehwark
 
Mittwoch, 23.01.2008, 19:30 Uhr

Keine Veranstaltung wegen des Gebetsabends der Evangelischen Allianz bei der Evangelischen Marienschwesternschaft 

Donnerstag, 24.01.2008, 19:30 Uhr, 3. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemiende Da.-Eberstadt-Süd, Stressemannstr. 1
Thema: Betet ohne Unterlass - mit einem gedudigen Herzen
Ansprache: Pfarrer Worch
 
Freitag, 25.01.2008, 19:30 Uhr, 4. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Pfarrkirche St. Josef, Schwanenstraße 56
Thema: Betet ohne Unterlass - im Wissen um die Gnade, an Gottes Werk mitarbeiten zu können.
Ansprache: Bruder Egidio
 
Samstag, 26.01.2008, 19:30 Uhr, 5. Gebetsabend
Veranstaltungsort: CVJM-Heim, Schlosssstraße 9
Thema: Betet ohne Unterlass - um das, was wir dringend brauchen
Ansprache: Prediger Fuchshuber
 
Sonntag, 22.01.2008, 19:30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Veranstaltungsort: Pfarrkirche St. Georg, Srockhausenweg 50
Ansprache: Pfarrerin Seresse
vom 16. Januar 2008

Jahreslosung 2008

Jesus spricht:


Ich lebe und ihr sollt auch leben.
Joh. 14,19

Seit 1930 gibt es die Jahreslosung, die ein biblisches Wort für das neue Jahr mit auf den Weg gibt. Damals eine Idee des CVJM. Ein Jahresplan mit täglichen Bibelabschnitten sollte Jugendliche zum täglichen Bibellesen motivieren. Aus diesen Bibeltexten wurden die jeweiligen Monats- und Jahreslosungen ausgewählt.

Heute werden die Bibeltexte sowie die Jahreslosungen von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen, in denen alle Kirchen vertreten sind, herausgesucht.

Die Losung für das bevorstehende Jahr steht im Johannesevangelium, Kapitel 14, 19 und lautet:

Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Als junger Mensch klebte ich mir den Ausspruch des russischen Dichters Tolstoi: Gott kennen ist Leben, auf den Aktenkoffer.

Wenn wir an Ostern im Altersheim singen, rufen wir den Leuten zu, wer an ihn glaubt, wird leben auch wenn er stirbt.

Die Jugendlichen in unseren Gruppen hören vom sinnvollen Leben, das Jesus schenkt. Sie müssten sich nicht mit einem Ersatz zufrieden geben, Drogen erfüllen nur für eine kurze Zeit.

Ich lebe und ihr sollt auch leben!

Vor kurzem starb eine Arbeitskollegin mit 45 Jahren, da konnte ich erstmal nichts sagen. Kinder werden vernachlässigt und misshandelt, manche werden schon vor Ihrer Geburt getötet. Katastrophen, ob vom Menschen selbst verschuldet oder nicht, fordern unzählige Leben. Manche werden umgebracht, nur weil sie Christen sind.

Ich lebe und ihr sollt auch leben?

Ich frage, was heißt Leben überhaupt? Ist es das sorgenfreie und schöne Leben, das uns die Werbung mit dem Kauf verschiedener Produkte verspricht? Ist Fußball unser Leben? Ist das Leben zu kurz für schlechte Musik? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Was steht im Leben ganz oben und was ganz unten? Für was, mit wem und für wen leben wir?

Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Unsere Jahreslosung ist dem Johannesevangelium entnommen. Interessant bei diesem vierten Evangelium ist, dass es mit dem Wort Leben beginnt, mit dem Wort Leben schließt und das Wort Leben darin 35 Mal vorkommt.
Das Evangelium beginnt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Gleich am Anfang spricht der Verfasser davon, dass in Jesus das Leben war, und am Schluss heißt es, Johannes habe mit dem Evangelium das Ziel verfolgt „damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen“. Es wird ausgeführt, dass Jesus den Menschen das ewige Leben gebe und dass sie nie umkommen würden, weil sie niemand aus seiner Hand reißen könne. Jesus nimmt für sich in Anspruch, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben sei. Er bietet uns als der von Gott gesandte, das Leben Gottes an.

Nach Wikipedia ist Leben die charakteristische Eigenschaft, die Lebewesen von unbelebter Materie unterscheidet. Wesentliche Merkmale seien Stoff- und Energieaustausch mit der Umwelt sowie Fortpflanzung und Wachstum.

Nach Johannes ist Leben einfach das Gegenteil von Vernichtung, Verdammung und Tod. Gott hat seinen Sohn gesandt, damit die Menschen, die glauben, nicht verloren sind, sondern ewiges Leben haben. Wer Jesus hört und glaubt, kommt nicht ins Gericht. Jesus gibt den Menschen Sicherheit in diesem und im zukünftigen Leben. Wer ohne Christus lebt, existiert wohl, doch er weiß nicht, was Leben heißt. Mit Jesus wird das Leben lebenswert.

Mit Jesus kam Gott selbst auf die Welt, er brachte das wirkliche Leben. Dieses Leben bei Gott wird als Ziel immer wieder in den Mittelpunkt des Johannesevangeliums gestellt.

Jesus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Diese wenigen Worte stehen mitten in der umfangreichen Rede Jesu zu seinen Jüngern, die er am Abend des Passahfestes hält, und mit denen er seine Freunde darauf vorbereitet, dass er bald nicht mehr sichtbar bei ihnen sein wird.
Zu Beginn der Rede hatte er seinen Jüngern beispielhaft die Füße gewaschen und sie aufgefordert, einander dasselbe zu tun. Danach sagte er den Verrat des Judas und die Verleugnung des Petrus, zweier seiner engsten Nachfolger, voraus. Dann fordert er seine Jünger auf einander zu lieben und sich um nichts zu sorgen. Er nennt sich selber den "Ich bin" und sagt ihnen, dass er "der Weg, die Wahrheit und das Leben" ist, und dass, "wenn sie ihn kennen, sie den Vater kennen und gesehen haben". Er fährt fort zu erklären, dass er sie verlassen wird, aber ihnen den Heiligen Geist senden wird – den Tröster, den Geist der Wahrheit. Er sagt, dass die Welt ihn nicht mehr sehen wird – er sieht seinen Tod voraus, und dann kommt unsere Jahreslosung:

Ich lebe und ihr sollt auch leben!

Jesus sagt nicht, „Ich werde leben...“, sondern: „Ich lebe …“ Er sieht also seinen Tod schon als geschehen an. Alles was jetzt noch an Schrecklichem, an Folter und Gemeinheit kommen kann, ist bereits mit Ostern überwunden.

Klar, dass das damals die Jünger nicht verstehen konnten, aber Johannes hat sich deutlich daran erinnert, als er sein Evangelium schrieb. Jetzt war ihm auch klar, dass Jesus in der Gemeinschaft und Nähe zu seinem Vater sagen konnte: „Ich lebe …“, obwohl der Tod am Kreuz noch vor ihm stand. Er wusste also, dass der kommende Tod am Kreuz ihm nichts anhaben konnte. Obwohl sie ihn töten, lebt er. Er hat also noch ein ganz anderes Leben, ein Leben von Gott.

Ich lebe und ihr sollt auch leben?

Mit dieser Jahreslosung geht es nicht nur um das Leben hier auf der Erde, um Gerechtigkeit und Wohlstand, um Gesundheit und ein langes sorgloses Leben. Es geht um das Leben in Gottes Nähe. So wie Jesus bereits in diesem Leben stand – obwohl der Tod noch vor ihm war – steht jede und jeder in diesem neuen Leben Gottes, der sein Leben in Jesu Hand gelegt hat. Ganz egal, wie lange wir noch auf dieser Erde zubringen, wir sind bereits mit dem göttlichen Leben infiziert. Das neue ewige Leben ist also viel mehr als sportlicher Sieg, mehr als eine schöne Party, mehr als 90 Jahre bei bester Gesundheit. Wer mit Jesus lebt, der hat das wirkliche, das ewige Leben.

Jesus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Weil mein Tod nicht das Ende sein wird, weil ich von den Toten auferstehen und leben werde, wirst auch du leben. Der Sinn des Lebens besteht darin, mich zu kennen und mir nachzufolgen, und weil ich den Tod überwunden habe, wirst du das auch tun. Die Jünger waren Zeugen des Todes und der Auferstehung Jesu. Sie sahen den auferstandenen Jesus wieder lebendig, und in diesem Wissen und Glauben lebten sie weiter. Jesus verspricht seinen Jüngern also kein natürliches Leben ohne Schwierigkeiten und ohne Tod, sondern er garantiert ihnen ein ewiges Leben in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott.
Deshalb können wir ohne Angst und Sorge in die Zukunft blicken, uns um unsere Mitmenschen kümmern und uns einsetzen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Im Glauben an die Worte des auferstandenen Jesus -
Ich lebe und ihr sollt auch leben
führen wir ein Leben mit Sinn und ein Leben mit Hoffnung auf ein ewiges Leben.

Gebet

Du gibst das Leben, das sich wirklich lohnt.
Für dies Versprechen hast du dich nicht verschont.
Und du gibst nicht nur ein wenig, Herr, die Fülle ist bei dir.
Du, das Leben, gibst das Leben, das sich lohnt.

Herr, wir danken Dir für das uns geschenkte Leben. Wir bitten dich, begleite uns in dem vor uns liegenden Jahr. Wenn uns Sorge oder Angst überfällt, erinnere uns an Dein Versprechen.

Amen

Der Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer sagte bei seiner Hinrichtung am 09.04.1945 im Konzentrationslager Flossenbürg: Das ist das Ende - für mich der Beginn des Lebens.

Von ihm stammt das folgende Lied, das er Ende 1944 im Gefängnis schrieb und das schon beinahe traditionell beim Jahreswechsel gesungen wird: Von guten Mächten wunderbar geborgen …

vom 24. Dezember 2007

 

 


Der CVJM Eberstadt wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2008!

Seiten