Pariser Basis

Aufbauend auf der „Pariser Basis" wollen wir im CVJM Eberstadt junge Menschen für ein Leben mit Jesus Christus begeistern. Bei uns finden Menschen unabhängig von Konfession und Alter ihren Platz, an dem sie sich wohlfühlen und ihre Begabungen einbringen können.

Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist die Arbeit mit Kin­dern ab 8 Jahren, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Darüber hinaus gibt es Angebote, bei denen alle Altersgruppen willkommen sind.

Im Rahmen der Weltdienstarbeit unterstützen wir insbesondere unseren Partnerverein, den YMCA Waterloo in Sierra Leone und den Aufbau des CVJM Wischnewa in Weißrussland.

..., die sich um den ganzen Menschen - also um Seele, Körper und Geist – kümmert. In offenem und respektvollem Um­ gang miteinander hinterfragen und stärken wir uns im Glauben.

vom 16. Januar 2008

Jahreslosung 2008

Jesus spricht:


Ich lebe und ihr sollt auch leben.
Joh. 14,19

Seit 1930 gibt es die Jahreslosung, die ein biblisches Wort für das neue Jahr mit auf den Weg gibt. Damals eine Idee des CVJM. Ein Jahresplan mit täglichen Bibelabschnitten sollte Jugendliche zum täglichen Bibellesen motivieren. Aus diesen Bibeltexten wurden die jeweiligen Monats- und Jahreslosungen ausgewählt.

Heute werden die Bibeltexte sowie die Jahreslosungen von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen, in denen alle Kirchen vertreten sind, herausgesucht.

Die Losung für das bevorstehende Jahr steht im Johannesevangelium, Kapitel 14, 19 und lautet:

Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Als junger Mensch klebte ich mir den Ausspruch des russischen Dichters Tolstoi: Gott kennen ist Leben, auf den Aktenkoffer.

Wenn wir an Ostern im Altersheim singen, rufen wir den Leuten zu, wer an ihn glaubt, wird leben auch wenn er stirbt.

Die Jugendlichen in unseren Gruppen hören vom sinnvollen Leben, das Jesus schenkt. Sie müssten sich nicht mit einem Ersatz zufrieden geben, Drogen erfüllen nur für eine kurze Zeit.

Ich lebe und ihr sollt auch leben!

Vor kurzem starb eine Arbeitskollegin mit 45 Jahren, da konnte ich erstmal nichts sagen. Kinder werden vernachlässigt und misshandelt, manche werden schon vor Ihrer Geburt getötet. Katastrophen, ob vom Menschen selbst verschuldet oder nicht, fordern unzählige Leben. Manche werden umgebracht, nur weil sie Christen sind.

Ich lebe und ihr sollt auch leben?

Ich frage, was heißt Leben überhaupt? Ist es das sorgenfreie und schöne Leben, das uns die Werbung mit dem Kauf verschiedener Produkte verspricht? Ist Fußball unser Leben? Ist das Leben zu kurz für schlechte Musik? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Was steht im Leben ganz oben und was ganz unten? Für was, mit wem und für wen leben wir?

Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Unsere Jahreslosung ist dem Johannesevangelium entnommen. Interessant bei diesem vierten Evangelium ist, dass es mit dem Wort Leben beginnt, mit dem Wort Leben schließt und das Wort Leben darin 35 Mal vorkommt.
Das Evangelium beginnt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Gleich am Anfang spricht der Verfasser davon, dass in Jesus das Leben war, und am Schluss heißt es, Johannes habe mit dem Evangelium das Ziel verfolgt „damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen“. Es wird ausgeführt, dass Jesus den Menschen das ewige Leben gebe und dass sie nie umkommen würden, weil sie niemand aus seiner Hand reißen könne. Jesus nimmt für sich in Anspruch, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben sei. Er bietet uns als der von Gott gesandte, das Leben Gottes an.

Nach Wikipedia ist Leben die charakteristische Eigenschaft, die Lebewesen von unbelebter Materie unterscheidet. Wesentliche Merkmale seien Stoff- und Energieaustausch mit der Umwelt sowie Fortpflanzung und Wachstum.

Nach Johannes ist Leben einfach das Gegenteil von Vernichtung, Verdammung und Tod. Gott hat seinen Sohn gesandt, damit die Menschen, die glauben, nicht verloren sind, sondern ewiges Leben haben. Wer Jesus hört und glaubt, kommt nicht ins Gericht. Jesus gibt den Menschen Sicherheit in diesem und im zukünftigen Leben. Wer ohne Christus lebt, existiert wohl, doch er weiß nicht, was Leben heißt. Mit Jesus wird das Leben lebenswert.

Mit Jesus kam Gott selbst auf die Welt, er brachte das wirkliche Leben. Dieses Leben bei Gott wird als Ziel immer wieder in den Mittelpunkt des Johannesevangeliums gestellt.

Jesus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Diese wenigen Worte stehen mitten in der umfangreichen Rede Jesu zu seinen Jüngern, die er am Abend des Passahfestes hält, und mit denen er seine Freunde darauf vorbereitet, dass er bald nicht mehr sichtbar bei ihnen sein wird.
Zu Beginn der Rede hatte er seinen Jüngern beispielhaft die Füße gewaschen und sie aufgefordert, einander dasselbe zu tun. Danach sagte er den Verrat des Judas und die Verleugnung des Petrus, zweier seiner engsten Nachfolger, voraus. Dann fordert er seine Jünger auf einander zu lieben und sich um nichts zu sorgen. Er nennt sich selber den "Ich bin" und sagt ihnen, dass er "der Weg, die Wahrheit und das Leben" ist, und dass, "wenn sie ihn kennen, sie den Vater kennen und gesehen haben". Er fährt fort zu erklären, dass er sie verlassen wird, aber ihnen den Heiligen Geist senden wird – den Tröster, den Geist der Wahrheit. Er sagt, dass die Welt ihn nicht mehr sehen wird – er sieht seinen Tod voraus, und dann kommt unsere Jahreslosung:

Ich lebe und ihr sollt auch leben!

Jesus sagt nicht, „Ich werde leben...“, sondern: „Ich lebe …“ Er sieht also seinen Tod schon als geschehen an. Alles was jetzt noch an Schrecklichem, an Folter und Gemeinheit kommen kann, ist bereits mit Ostern überwunden.

Klar, dass das damals die Jünger nicht verstehen konnten, aber Johannes hat sich deutlich daran erinnert, als er sein Evangelium schrieb. Jetzt war ihm auch klar, dass Jesus in der Gemeinschaft und Nähe zu seinem Vater sagen konnte: „Ich lebe …“, obwohl der Tod am Kreuz noch vor ihm stand. Er wusste also, dass der kommende Tod am Kreuz ihm nichts anhaben konnte. Obwohl sie ihn töten, lebt er. Er hat also noch ein ganz anderes Leben, ein Leben von Gott.

Ich lebe und ihr sollt auch leben?

Mit dieser Jahreslosung geht es nicht nur um das Leben hier auf der Erde, um Gerechtigkeit und Wohlstand, um Gesundheit und ein langes sorgloses Leben. Es geht um das Leben in Gottes Nähe. So wie Jesus bereits in diesem Leben stand – obwohl der Tod noch vor ihm war – steht jede und jeder in diesem neuen Leben Gottes, der sein Leben in Jesu Hand gelegt hat. Ganz egal, wie lange wir noch auf dieser Erde zubringen, wir sind bereits mit dem göttlichen Leben infiziert. Das neue ewige Leben ist also viel mehr als sportlicher Sieg, mehr als eine schöne Party, mehr als 90 Jahre bei bester Gesundheit. Wer mit Jesus lebt, der hat das wirkliche, das ewige Leben.

Jesus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Weil mein Tod nicht das Ende sein wird, weil ich von den Toten auferstehen und leben werde, wirst auch du leben. Der Sinn des Lebens besteht darin, mich zu kennen und mir nachzufolgen, und weil ich den Tod überwunden habe, wirst du das auch tun. Die Jünger waren Zeugen des Todes und der Auferstehung Jesu. Sie sahen den auferstandenen Jesus wieder lebendig, und in diesem Wissen und Glauben lebten sie weiter. Jesus verspricht seinen Jüngern also kein natürliches Leben ohne Schwierigkeiten und ohne Tod, sondern er garantiert ihnen ein ewiges Leben in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott.
Deshalb können wir ohne Angst und Sorge in die Zukunft blicken, uns um unsere Mitmenschen kümmern und uns einsetzen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Im Glauben an die Worte des auferstandenen Jesus -
Ich lebe und ihr sollt auch leben
führen wir ein Leben mit Sinn und ein Leben mit Hoffnung auf ein ewiges Leben.

Gebet

Du gibst das Leben, das sich wirklich lohnt.
Für dies Versprechen hast du dich nicht verschont.
Und du gibst nicht nur ein wenig, Herr, die Fülle ist bei dir.
Du, das Leben, gibst das Leben, das sich lohnt.

Herr, wir danken Dir für das uns geschenkte Leben. Wir bitten dich, begleite uns in dem vor uns liegenden Jahr. Wenn uns Sorge oder Angst überfällt, erinnere uns an Dein Versprechen.

Amen

Der Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer sagte bei seiner Hinrichtung am 09.04.1945 im Konzentrationslager Flossenbürg: Das ist das Ende - für mich der Beginn des Lebens.

Von ihm stammt das folgende Lied, das er Ende 1944 im Gefängnis schrieb und das schon beinahe traditionell beim Jahreswechsel gesungen wird: Von guten Mächten wunderbar geborgen …

vom 24. Dezember 2007

 

 


Der CVJM Eberstadt wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2008!

vom 22. Dezember 2007

Am Sonntag, dem 23.12. findet von 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr das Dritte-Welt-Essen im CVJM-Heim in der Schlossstraße 9 statt.

Mitarbeiter/innen servieren Rahmgeschnetzelte mit Reis und Salat.

Zum Nachtisch gibt es Mandarinen.

Der Erlös kommt der Weltdienstarbeit des CVJM zugute.

Damit wird auch der Partnerverein des CVJM Eberstadt in Sierra Leone/Westafrika unterstützt.

Auf Ihren Besuch freut sich der CVJM Darmstadt-Eberstadt.

vom 22. Dezember 2007

Am Sonntag, dem 23.12 startet um 17:30 Uhr die diesjährige Waldweihnacht.

Mit einem Fackelzug geht es ab dem CVJM-Heim in Richtung Wald.

Dort werden die Besucher mit Posaunenchorklängen empfangen.

Anschließend wird eine Mitmach-Weihnachtsgeschichte sowie eine Überraschung für Jung und Alt geben.

 

vom 09. Dezember 2007

 

  
 

Selbst die Bäume in dem schattigen Tal von Münchweiler wachsen wie Unkraut. Seit
Jahren schneiden wir sie zurück, weil sie uns sonst weiter die Einfriedungsmauern
am Freizeitheim eindrücken. Aber sie kommen immer wieder. Daher diesmal die
Radikalkur: die Wurzelstöcke müssen ausgegraben werden. Eine nette Aufgabe für
meine Erwachsenengruppe am vergangenen Wochenende (30.11. bis 2.12.2007).

Bei leider regnerischer Witterung ging es ans Werk.

Zustand am Bolzplatz VORHER:


Freilegen der Wurzelstöcke, im gewohnt steinigen Boden:


... und mit vereinter Kraft raus damit:


 

Geschafft:


Die Dornenhecke wieder zurückschneiden:


Erdöcher zu und das Moos von der Mauer kratzen:


Zustand am Bolzplatz NACHHER:


An der Mauer am hinteren Gelände geht es weiter:
  



Was zunächst wie eine verweste tote Katze aussah, erwies sich zum Glück dann nur als Wurzelgeflecht:
  

... Moos von der Mauerkrone kratzen und Fertig:


Unsere "Gestrüppwiese"; Wenigstens die Bäume kappen, die aus der Mauer kommen:




Beseitigung der Gartenabfälle durch Zerkleinerung im Hächsler:




Dickere Äste und Stämme werden abgelängt für Feuerholz und eingelagert:


Saubermachen am Abend:




Schnell noch eine Abstützung für das verbeulte Dach des Gasflaschenschrankes gebastelt,
damit das Regenwasser ungehindert ablaufen kann und sich nicht an der Oberseite sammelt:
 

Endlich Feierabend für die Männer:


Auch unsere Mädels waren in der Küche sehr fleissig bei der Beseitigung von Fettschmutz
und "Mäuseexkrementen" an Pfannen, Töpfen, Schränken, Wänden, Böden und am Herd:






Frühstück am Sonntag und Heimfahrt:


vom 04. November 2007

 

  

 

Am Samstag, den 3. November 2007 nutzten Mitglieder des Arbeitskreises
das gute Wetter für eine Instandsetzung unseres Gasflaschenbehälters im
Freizeitheim Münchweiler. Leider erwies sich diese Aktion als aufwendiger
als geplant, aber es war einfach mal nötig.

VORHER: Die Farbe ist stark abgeblättert, Roststellen zeigen sich und das Moos blüht.

Vor einem neuen Anstrich muss erst mal die alte Farbe abgeschliffen werden.

Der Gaskasten war frührer mit einer dicken braunen Ölfarbe gestrichen, diese
war irgendwann dann mit Fassadenfarbe überpinselt worden.

Es geht nur sehr langsam vorwärts, die alte Farbe ist zwar völlig kaputt,
aber trotzdem widerspenstig. Besonders die Ecken und Kanten an den
Beschlägen kosten viel Zeit.

Nach 5 Stunden ist es geschaft, der Kasten wurde nun noch ausgebeult,
z. B. damit sich auf der Oberseite kein Wasser mehr sammelt und dann
mit Spezialfarbe gestrichen.

Um die Hauswand und die neuen Gasflaschen nicht zu verschmutzen
wurde der Gaskasten sorgfältig abgeklebt.

FERTIG: Die  mitgestrichenen Riegel werden wegen der neuen Farbe
am Anfang etwas schwerer zu bewegen sein.

vom 22. Oktober 2007

 

 

 

Am 9. Oktober jährte sich zum 25. Mal die Gründung der Jugendgruppe von Jörg. Daher gab es zu diesem besonderen Anlass eine kleine Feier in Form eines Grillfestes auf dem Vereinsacker,  zu dem auch alle Mitarbeiter und Vereinsmitglieder eingeladen waren. Bis auf einen urlaubsbedingten Ausfall waren alle zehn Gruppenmitglieder erschienen, selbstverständlich auch die vier Gruppenmitglieder "der ersten Stunde".

Nach der Ansprache des Gruppenleiters und dem Grußwort des Vereinsvorsitzenden ließ man sich bei winterlichen Temperaturen und Weihnachtsmarktstimmung Bratwürste, Punsch und sonstige Getränke schmecken. Ein wärmendes Lagerfeuer, kräftig angeheizt von zwei Generationen Hermännern, sorgte bis weit nach Mitternacht für ein stimmungsvolles Miteinander.

 

 

Festrede zum 25-Jährigen Jubiläum (es gilt das gesprochene Wort):

Ein weiteres Jubiläum in Eberstadt im Jahr 2007, nach 1225 Jahre Eberstadt und 55 Jahre CVJM in Eberstadt. Beides Jubiläen auf die wir beim diesjährigen Kerweumzug angespielt hatten.

Nun wird unsere Jugendgruppe, der voranzustellende Zusatz „Jugend“ fällt mir zunehmend schwerer, 25 Jahre alt. Am 9. Oktober jährte sich die Gründung im Jahre 1982.

Ich freue mich über alle Gäste die heute unserer Einladung gefolgt sind, sehe mich ein wenig enttäuscht über das Feedback aus dem Mitarbeiterkreis des CVJM-Eberstadt und erlaube mir nun ein paar Gedanken zu unserem Jubiläum zu äußern.

Wir, unsere Gruppe, haben mit Gottes Hilfe und Segen unseren Aristoteles widerlegt: Ich sehe fragende Augen, was will er denn jetzt mit Aristoteles?

Nun ich beziehe mich auf das bekannte Zitat von Aristoteles, was auch heute noch die Meinung vieler Älterer über Jüngere widerspiegelt. Aristoteles wird folgender Ausspruch zugeschrieben „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in unsere Zukunft, wenn einmal unsere heutige Jugend die Erwachsenen von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“.

Zugegeben harte Worte, daher ist dies zu widerlegen die Aufgabe der Jüngeren, Generation für Generation.

Ich denke wir haben in 25 Jahren bewiesen, dass auch jüngere Verantwortung übernehmen können, dass auch jüngere Verbindlichkeiten leben können. Das bestehende Gemeinschaften weitergeführt werden können. Einfach so.

Die übliche Auffassung, eine Jugendgruppe würde die Neuorientierung von Jugendlichen nach Berufsabschluss, Schulabschluss, Bundeswehr, Zivildienst nicht überleben zeigt sich nicht als ein stereotypes Muss. Es kann auch anders laufen. Es kann auch weitergehen. Einfach so. Auch die Umwandlung in andere Organisationsformen, wie beispielsweise in einen Hauskreis, die ab 1993 von vielen Mitarbeitern und Vereinsverantwortlichen für unsere Gruppe nachdrücklich gefordert wurde, war nicht unser Weg. Lieber weiter wie bisher. Einfach so.

Wir haben einfach weiter Gruppenstunden gemacht, haben uns an Vereinsaktivitäten beteiligt und sind in unsere Freizeiten gefahren. Einfach so, einfach weiter das gemacht, was uns auch vorher gefallen hat.

Warum auch nicht, warum muss man sich grob verbiegen. Klar muss man kleinere Veränderungen wahrnehmen und in die Gruppenarbeit einfließen lassen, aber grundsätzlich ist es immer noch das gleiche, von Anfang an.

Unsere Gruppe trifft sich immer noch praktisch jeden Samstag im bzw. am CVJM-Heim in Eberstadt zu verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten. Die gemeinsame Zeit wird in der Regel mit einer Andacht beschlossen. Im Verein beteiligen wir uns an Arbeitseinsätzen im Vereinsheim, in Münchweiler, auf dem Vereinsacker, früher  auch bei Dritte-Welt-Aktionen, am Vereinsbus oder bei Kleidersammlungen.

Gemeinsame Freizeiten neben den normalen Gruppenstunden nehmen von Beginn an einen hohen Stellenwert ein und die dort erlebte Gemeinschaft ist ggf. auch ein Teil der Gründe für die Langfristigkeit unserer Gruppe. Wir haben einfach sehr viele Freizeiten, dieses Jahr hatten wir übrigens die 75. Freizeit und viel freie Zeit außerhalb der wöchentlichen Gruppenstunden miteinander gestaltet. Nicht ohne Grund haben wir für den Ort unserer diesjährigen Jubiläumsfeier den Vereinsacker gewählt, hier hat viel gemeinsame Freizeit stattgefunden. In der ersten Zeit unserer Gruppe gab es altersbedingte Aktionen mit Übernachtungen im CV-Heim und kleinen Wochenendaktionen. Nachdem die Gruppenmitglieder im Jahre 1984 die damalige Altersgrenze von acht Jahren erreicht hatten, fuhren wir bis 1993 in die Sommerfreizeiten des CVJM-Kreisverbandes. Daneben immer mindestens zweimal im Jahr Wochenendfreizeiten im Freizeitheim in Münchweiler oder in verschiedenen Jugendherbergen, teilweise zusätzlich Winterfreizeiten "zwischen den Jahren".

Seit 1994 führen wir unsere eigenen Sommerfreizeiten durch; so fuhren wir dreimal nach Italien, jeweils zweimal nach Spanien und Dänemark sowie jeweils einmal nach Frankreich, Ungarn und heimatnah an die fränkische Saale. Daneben weiterhin Wochenendfreizeiten, Winterfreizeiten und ein paar Jahre lang sogar eine Autorallye. Zeitbedingt haben wir seit 2004 pro Jahr noch eine einzelne Freizeit (aktuell im Spätsommer) die uns immerhin über ein auf sechs Tage verlängertes Wochenende in unser Freizeitheim nach Münchweiler führt, mit dem wir uns über viele Wochenendfreizeiten seit April 1984 und einer Vielzahl von Gruppenarbeitseinsätzen verbunden fühlen.

Inzwischen sind Gruppenmitglieder dieser Gruppe selbst in der Gruppenarbeit, in Arbeitskreisen und Ausschüssen oder als Beauftragte im Verein tätig.

Natürlich sind es inzwischen andere Gruppenstunden als 1982, wir sind offiziell zwar immer noch zehn Gruppenmitglieder, aber andere Prioritäten, wie Familie, Beruf und Erholungsbedürfnis am Wochenende spiegeln sich selbstverständlich auch in den Anwesenheitszahlen der aktuellen Gruppenstunden wieder.

Ich möchte den Gruppenmitgliedern danken, die bestrebt sind durch regelmäßige Anwesenheit unsere Gruppe am Leben zu halten. Die anderen möchte ich an dieser Stelle motivieren ggf. an dem einen oder anderen Samstag sich zusätzlich aufzuraffen und gemeinsame Zeit mit uns zu verbringen, einfach weil der Begriff „Gruppe“ mehrere voraussetzt, einfach so vorbeikommen, einfach so wie früher. Klar sind die Anwesenheitszahlen von Weihnachtsfeiern nicht durchgehend zu erreichen, aber man wird ja noch träumen dürfen, einfach so. Ich würde mich freuen wenn wir das was uns zusammenhält mit Gottes Hilfe kultivieren und pflegen, einfach so.

Ich danke Gott für seinen Segen in den vergangenen 25 Jahren ich Danke Euch für Eure Aufmerksamkeit.

 

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