Pariser Basis

Aufbauend auf der „Pariser Basis" wollen wir im CVJM Eberstadt junge Menschen für ein Leben mit Jesus Christus begeistern. Bei uns finden Menschen unabhängig von Konfession und Alter ihren Platz, an dem sie sich wohlfühlen und ihre Begabungen einbringen können.

Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist die Arbeit mit Kin­dern ab 8 Jahren, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Darüber hinaus gibt es Angebote, bei denen alle Altersgruppen willkommen sind.

Im Rahmen der Weltdienstarbeit unterstützen wir insbesondere unseren Partnerverein, den YMCA Waterloo in Sierra Leone und den Aufbau des CVJM Wischnewa in Weißrussland.

..., die sich um den ganzen Menschen - also um Seele, Körper und Geist – kümmert. In offenem und respektvollem Um­ gang miteinander hinterfragen und stärken wir uns im Glauben.

vom 18. Februar 2008

Am Anfang stand der Programmwunsch eines langjährigen Gruppenmitgliedes: "Schönes Wetter, mal was draussen machen". Nicht leicht wenn es Februar ist und während der üblichen "Samstag, 18.00 Uhr Gruppenstunde" tiefste Nacht herscht. Dann muss ein Ausflugsziel ja auch in der Gruppenstundenzeit erreichbar sein. Zufällig entdeckte ich im Internet das geheimnissvolle Lichtenberger Bollwerk "Krautbütt", aber dieses ist üblicherweise abends/ nachts nicht zu besichtigen. Da jedoch man ohnehin den Schlüssel bei einem kleinen Geschenke-Laden vor Ort abholen muss, lag es nahe einfach mal "Öffnungszeiten außerhalb der Öffnungszeiten" nachzufragen. Wunderbar, Frau Muth von "Linas Geschenketruhe" war sehr entgegenkommend, um 18.30 Uhr konnten wir den Schlüssel abholen. Los gings zum Aufstieg zum Bollwerk im Lichte der mitgebrachten Stalllaternen.


Das Bollwerk wurde als Geschützturm im Jahre 1503 errichtet. In drei Geschossen erhebt sich der mächtige Bau (Außenumfang von 60 m) auf einer alleinstehenden Granitkuppe. Über dem Eingang die "Pechnase", Angreifer konnten so mit heissen oder anderen unangenehmen Flüssigkeiten abgewehrt werden.


Im Erdgeschoss hinter meterdicken Mauern ein unheimlicher Kuppelraum. Nur spärlich erhellt durch unsere zeitgemäße mittelalterliche Beleuchtung, wirkt alles wie ein Kerker:


Eine Treppe führt in der Mauer (Wandstärke 6 m) zum nächsten Stockwerk:


Wieder ein beeindruckender mittelalterlicher Raum, man erwartet fast etwas geisterhaftes. Die Öffnung im Boden stellt die Verbindung zum darunterliegenden "Kerker" her. Nur Schießscharten durchbrechen die Wände.


Wieder eine steile Treppe höher ...


... vorbei an der Toilette ...


... standen wir auf der oberen Geschützplattform:


Von hier bot sich ein beeindruckender Blick über den nächtlichen Ort Lichtenberg, hinüber zum illuminierten Schloss.


Nach unserer Andacht in dem "Kerker", Abstieg und Schlüsselrückgabe machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Eberstadt. Alle Teilnehmer waren sich einig: Eine gelungene Veranstaltung.
 

vom 27. Januar 2008

zu Gast: Bernd Reininghaus, CVJM-Westbund-Sekretär

Thema: Monatsspruch Februar:

Jesus Christus spricht: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt, so wird’s euch auch zuteil.

Markus 11,24

 

Wir starten wieder mit den "Ten Minutes before":

10 Minuten vor dem Gottesdienst mit Lobpreisliedern zur Ruhe kommen

und auf den Gottesdienst einstimmen.

Nutzt diese Zeit für Euch und für Gott.

 

Im Anschluss nach dem Gottesdienst besteht, wie immer,

bei Geknabber und Getränk, die Möglichkeit der Gespräche.

 

 

vom 18. Januar 2008
Sonntag, 20.01.2008, 17:00 Uhr Eröffnung der Gebetswoche mit einem Gottesdienst
Veranstaltungsort: Ev. Stadtmission, Büschelstraße 22
Thema: Betet allezeit
 
Montag, 21.01.2008, 19:30 Uhr, 1. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Gemeindehaus der Dreifaltigkeitsgemeinde, Heidelberger Landstraße 311
Thema: Betet ohne Unterlass - im Vertrauen auf Gott allein
Ansprache: Pfarrer Schubring
 
Dienstag, 22.01.2008, 19:30 Uhr, 2. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Gemeindehaus der Christuskirchengemeinde, Heidelberger Landstraße 155
Thema: Betet ohne Unterlass - für die Umkehr der Herzen
Ansprache: Dipl.-Theol. Lehwark
 
Mittwoch, 23.01.2008, 19:30 Uhr

Keine Veranstaltung wegen des Gebetsabends der Evangelischen Allianz bei der Evangelischen Marienschwesternschaft 

Donnerstag, 24.01.2008, 19:30 Uhr, 3. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Gemeindezentrum der Ev. Kirchengemiende Da.-Eberstadt-Süd, Stressemannstr. 1
Thema: Betet ohne Unterlass - mit einem gedudigen Herzen
Ansprache: Pfarrer Worch
 
Freitag, 25.01.2008, 19:30 Uhr, 4. Gebetsabend
Veranstaltungsort: Pfarrkirche St. Josef, Schwanenstraße 56
Thema: Betet ohne Unterlass - im Wissen um die Gnade, an Gottes Werk mitarbeiten zu können.
Ansprache: Bruder Egidio
 
Samstag, 26.01.2008, 19:30 Uhr, 5. Gebetsabend
Veranstaltungsort: CVJM-Heim, Schlosssstraße 9
Thema: Betet ohne Unterlass - um das, was wir dringend brauchen
Ansprache: Prediger Fuchshuber
 
Sonntag, 22.01.2008, 19:30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst
Veranstaltungsort: Pfarrkirche St. Georg, Srockhausenweg 50
Ansprache: Pfarrerin Seresse
vom 16. Januar 2008

Jahreslosung 2008

Jesus spricht:


Ich lebe und ihr sollt auch leben.
Joh. 14,19

Seit 1930 gibt es die Jahreslosung, die ein biblisches Wort für das neue Jahr mit auf den Weg gibt. Damals eine Idee des CVJM. Ein Jahresplan mit täglichen Bibelabschnitten sollte Jugendliche zum täglichen Bibellesen motivieren. Aus diesen Bibeltexten wurden die jeweiligen Monats- und Jahreslosungen ausgewählt.

Heute werden die Bibeltexte sowie die Jahreslosungen von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen, in denen alle Kirchen vertreten sind, herausgesucht.

Die Losung für das bevorstehende Jahr steht im Johannesevangelium, Kapitel 14, 19 und lautet:

Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Als junger Mensch klebte ich mir den Ausspruch des russischen Dichters Tolstoi: Gott kennen ist Leben, auf den Aktenkoffer.

Wenn wir an Ostern im Altersheim singen, rufen wir den Leuten zu, wer an ihn glaubt, wird leben auch wenn er stirbt.

Die Jugendlichen in unseren Gruppen hören vom sinnvollen Leben, das Jesus schenkt. Sie müssten sich nicht mit einem Ersatz zufrieden geben, Drogen erfüllen nur für eine kurze Zeit.

Ich lebe und ihr sollt auch leben!

Vor kurzem starb eine Arbeitskollegin mit 45 Jahren, da konnte ich erstmal nichts sagen. Kinder werden vernachlässigt und misshandelt, manche werden schon vor Ihrer Geburt getötet. Katastrophen, ob vom Menschen selbst verschuldet oder nicht, fordern unzählige Leben. Manche werden umgebracht, nur weil sie Christen sind.

Ich lebe und ihr sollt auch leben?

Ich frage, was heißt Leben überhaupt? Ist es das sorgenfreie und schöne Leben, das uns die Werbung mit dem Kauf verschiedener Produkte verspricht? Ist Fußball unser Leben? Ist das Leben zu kurz für schlechte Musik? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Was steht im Leben ganz oben und was ganz unten? Für was, mit wem und für wen leben wir?

Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Unsere Jahreslosung ist dem Johannesevangelium entnommen. Interessant bei diesem vierten Evangelium ist, dass es mit dem Wort Leben beginnt, mit dem Wort Leben schließt und das Wort Leben darin 35 Mal vorkommt.
Das Evangelium beginnt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Gleich am Anfang spricht der Verfasser davon, dass in Jesus das Leben war, und am Schluss heißt es, Johannes habe mit dem Evangelium das Ziel verfolgt „damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen“. Es wird ausgeführt, dass Jesus den Menschen das ewige Leben gebe und dass sie nie umkommen würden, weil sie niemand aus seiner Hand reißen könne. Jesus nimmt für sich in Anspruch, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben sei. Er bietet uns als der von Gott gesandte, das Leben Gottes an.

Nach Wikipedia ist Leben die charakteristische Eigenschaft, die Lebewesen von unbelebter Materie unterscheidet. Wesentliche Merkmale seien Stoff- und Energieaustausch mit der Umwelt sowie Fortpflanzung und Wachstum.

Nach Johannes ist Leben einfach das Gegenteil von Vernichtung, Verdammung und Tod. Gott hat seinen Sohn gesandt, damit die Menschen, die glauben, nicht verloren sind, sondern ewiges Leben haben. Wer Jesus hört und glaubt, kommt nicht ins Gericht. Jesus gibt den Menschen Sicherheit in diesem und im zukünftigen Leben. Wer ohne Christus lebt, existiert wohl, doch er weiß nicht, was Leben heißt. Mit Jesus wird das Leben lebenswert.

Mit Jesus kam Gott selbst auf die Welt, er brachte das wirkliche Leben. Dieses Leben bei Gott wird als Ziel immer wieder in den Mittelpunkt des Johannesevangeliums gestellt.

Jesus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Diese wenigen Worte stehen mitten in der umfangreichen Rede Jesu zu seinen Jüngern, die er am Abend des Passahfestes hält, und mit denen er seine Freunde darauf vorbereitet, dass er bald nicht mehr sichtbar bei ihnen sein wird.
Zu Beginn der Rede hatte er seinen Jüngern beispielhaft die Füße gewaschen und sie aufgefordert, einander dasselbe zu tun. Danach sagte er den Verrat des Judas und die Verleugnung des Petrus, zweier seiner engsten Nachfolger, voraus. Dann fordert er seine Jünger auf einander zu lieben und sich um nichts zu sorgen. Er nennt sich selber den "Ich bin" und sagt ihnen, dass er "der Weg, die Wahrheit und das Leben" ist, und dass, "wenn sie ihn kennen, sie den Vater kennen und gesehen haben". Er fährt fort zu erklären, dass er sie verlassen wird, aber ihnen den Heiligen Geist senden wird – den Tröster, den Geist der Wahrheit. Er sagt, dass die Welt ihn nicht mehr sehen wird – er sieht seinen Tod voraus, und dann kommt unsere Jahreslosung:

Ich lebe und ihr sollt auch leben!

Jesus sagt nicht, „Ich werde leben...“, sondern: „Ich lebe …“ Er sieht also seinen Tod schon als geschehen an. Alles was jetzt noch an Schrecklichem, an Folter und Gemeinheit kommen kann, ist bereits mit Ostern überwunden.

Klar, dass das damals die Jünger nicht verstehen konnten, aber Johannes hat sich deutlich daran erinnert, als er sein Evangelium schrieb. Jetzt war ihm auch klar, dass Jesus in der Gemeinschaft und Nähe zu seinem Vater sagen konnte: „Ich lebe …“, obwohl der Tod am Kreuz noch vor ihm stand. Er wusste also, dass der kommende Tod am Kreuz ihm nichts anhaben konnte. Obwohl sie ihn töten, lebt er. Er hat also noch ein ganz anderes Leben, ein Leben von Gott.

Ich lebe und ihr sollt auch leben?

Mit dieser Jahreslosung geht es nicht nur um das Leben hier auf der Erde, um Gerechtigkeit und Wohlstand, um Gesundheit und ein langes sorgloses Leben. Es geht um das Leben in Gottes Nähe. So wie Jesus bereits in diesem Leben stand – obwohl der Tod noch vor ihm war – steht jede und jeder in diesem neuen Leben Gottes, der sein Leben in Jesu Hand gelegt hat. Ganz egal, wie lange wir noch auf dieser Erde zubringen, wir sind bereits mit dem göttlichen Leben infiziert. Das neue ewige Leben ist also viel mehr als sportlicher Sieg, mehr als eine schöne Party, mehr als 90 Jahre bei bester Gesundheit. Wer mit Jesus lebt, der hat das wirkliche, das ewige Leben.

Jesus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

Weil mein Tod nicht das Ende sein wird, weil ich von den Toten auferstehen und leben werde, wirst auch du leben. Der Sinn des Lebens besteht darin, mich zu kennen und mir nachzufolgen, und weil ich den Tod überwunden habe, wirst du das auch tun. Die Jünger waren Zeugen des Todes und der Auferstehung Jesu. Sie sahen den auferstandenen Jesus wieder lebendig, und in diesem Wissen und Glauben lebten sie weiter. Jesus verspricht seinen Jüngern also kein natürliches Leben ohne Schwierigkeiten und ohne Tod, sondern er garantiert ihnen ein ewiges Leben in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott.
Deshalb können wir ohne Angst und Sorge in die Zukunft blicken, uns um unsere Mitmenschen kümmern und uns einsetzen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Im Glauben an die Worte des auferstandenen Jesus -
Ich lebe und ihr sollt auch leben
führen wir ein Leben mit Sinn und ein Leben mit Hoffnung auf ein ewiges Leben.

Gebet

Du gibst das Leben, das sich wirklich lohnt.
Für dies Versprechen hast du dich nicht verschont.
Und du gibst nicht nur ein wenig, Herr, die Fülle ist bei dir.
Du, das Leben, gibst das Leben, das sich lohnt.

Herr, wir danken Dir für das uns geschenkte Leben. Wir bitten dich, begleite uns in dem vor uns liegenden Jahr. Wenn uns Sorge oder Angst überfällt, erinnere uns an Dein Versprechen.

Amen

Der Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer sagte bei seiner Hinrichtung am 09.04.1945 im Konzentrationslager Flossenbürg: Das ist das Ende - für mich der Beginn des Lebens.

Von ihm stammt das folgende Lied, das er Ende 1944 im Gefängnis schrieb und das schon beinahe traditionell beim Jahreswechsel gesungen wird: Von guten Mächten wunderbar geborgen …

vom 24. Dezember 2007

 

 


Der CVJM Eberstadt wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2008!

vom 22. Dezember 2007

Am Sonntag, dem 23.12. findet von 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr das Dritte-Welt-Essen im CVJM-Heim in der Schlossstraße 9 statt.

Mitarbeiter/innen servieren Rahmgeschnetzelte mit Reis und Salat.

Zum Nachtisch gibt es Mandarinen.

Der Erlös kommt der Weltdienstarbeit des CVJM zugute.

Damit wird auch der Partnerverein des CVJM Eberstadt in Sierra Leone/Westafrika unterstützt.

Auf Ihren Besuch freut sich der CVJM Darmstadt-Eberstadt.

vom 22. Dezember 2007

Am Sonntag, dem 23.12 startet um 17:30 Uhr die diesjährige Waldweihnacht.

Mit einem Fackelzug geht es ab dem CVJM-Heim in Richtung Wald.

Dort werden die Besucher mit Posaunenchorklängen empfangen.

Anschließend wird eine Mitmach-Weihnachtsgeschichte sowie eine Überraschung für Jung und Alt geben.

 

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